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  1. Bezirksregierung Münster fördert Betriebliches Gesundheitsmanagement

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    Am 9. April 2024 fand bei der Bezirksregierung Münster ein Projekttag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) statt, der rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenbrachte. Im Fokus standen Informationen zur Knochenmark- und Blutspende, zur korrekten Anwendung eines Defibrillators sowie zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) nach längerer Arbeitsunfähigkeit.

    Wir waren ebenfalls eingeladen und konnten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür gewinnen, sich an unserem Informationsstand einen Organspendeausweis mitzunehmen. Zusätzlich wurden zwei Vorträge über das Thema Organspende von Marcus Nagel und Claudia Krogul angeboten. Dabei teilten Vorstandsmitglieder des Netzwerks ihre persönlichen Geschichten von der Erkrankung bis zur Transplantation. Die Reaktionen des Publikums waren äußerst positiv und trugen zu einer erfolgreichen Sensibilisierung für das Thema Organspende bei.

    Das Foto zeigt Dr. Ansgar Scheipers, Regierungsvizepräsident, während er von Bärbel Brünger über das Thema Organspende informiert wird.

    Dieser Projekttag war nicht nur eine Gelegenheit zur Weiterbildung, sondern auch eine gelungene “Werbung” für das wichtige Thema Organspende.

  2. Erfolgreiche Info-Aktion auf Herdecker Wochenmarkt

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    Der Wochenmarkt in der Fußgängerzone von Herdecke ist nicht nur ein Ort des Einkaufs, sondern auch ein beliebter Treffpunkt für Herdeckerinnen und Herdecker sowie für viele Gäste aus den umliegenden Städten, die das besondere Flair der Stadt zwischen den Ruhrseen genießen. Am 11. April 2024 reihte sich das Info-Mobil des Netzwerks zwischen die Marktbeschicker ein und wurde zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher.

    Bärbel Brünger vom Vorstand und Dalia, die Bundesfreiwilligendienstlerin vom Netzwerk, führten viele Gespräche und verteilten rund 500 Flyer und Organspende-Ausweise. Die Aktion stieß auf reges Interesse und wurde von den Marktbesuchern positiv aufgenommen.

    Der Einsatz des Netzwerks auf dem Herdecker Wochenmarkt erwies sich als voller Erfolg und trug dazu bei, die Bedeutung der Organspende in der Gemeinschaft zu fördern und das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen.

  3. Info-Abend bei der VHS Wuppertal

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    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Themen der Zeit – Themen des Lebens“ bot die Volkshochschule (VHS) in Wuppertal am 20. März 2024 einen Einblick in das Thema Organspende. Das Vorstandsmitglied Dana Häniche teilte ihre bewegende Lebensgeschichte als Lebertransplantierte mit zahlreichen, interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

    Häniche teilte mit dem Publikum ihre persönlichen Erfahrungen vor und nach der Transplantation. Ihre Geschichte zeigte die Bedeutung von Organspende auf und wie sie das Leben eines Menschen grundlegend verändern kann. Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren gleichermaßen berührt und inspiriert von Häneches Mut und Optimismus.

    Besonders aktuell war die Diskussion über das neue Organspende-Register, das einge Fragen aufwarf. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um mehr über die Funktionsweise und die Auswirkungen des Registers zu erfahren. Die Präsentation bot somit nicht nur persönliche Einblicke, sondern auch wichtige Informationen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Organspende.

    Insgesamt war der Vortrag von Dana Häniche bei der VHS in Wuppertal ein voller Erfolg und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Besucherinnen und Besuchern. Die Veranstaltung zeigte eindrücklich, wie wichtig es ist, über das Thema Organspende aufzuklären und eine offene Diskussion darüber zu führen.

  4. Vom Erfolg überrollt: Spenderausweis-Bestellungen fluten die Geschäftsstelle

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    Die Idee war klasse: auf der Website des Netzwerkes Organspende NRW e.V. – www.lebensritter.de – konnte kostenlos ein personalisierter Organspende-Ausweis bestellt werden. Die Zeit des zerknitterten oder des unleserlichen Ausweises hatte ein Ende.

    Dieses Angebot nahmen allerdings innerhalb kürzester Zeit über 14.000 Menschen an. Mit der Folge, dass die beiden Mitarbeiterinnen nun täglich hunderte Briefe ausdrucken, eintüten und frankieren müssen. „Uns entstehen dadurch nicht unerhebliche Kosten für Papier, Umschläge und Porto.“ so die Geschäftsführerin Konstanze Birkner. „Darüber hinaus kommen wir zu unserer eigentlichen Aufgabe nicht mehr.“

    Das Netzwerk Organspende NRW e.V. ist ein Zusammenschluss von Selbsthilfeorganisationen, die sich mit den Themen Organspende und Transplantation beschäftigten. Der Verein informiert die Bevölkerung an Info-Ständen und auf Veranstaltungen über das Thema Organspende. Ziel ist, die Zahl der lebensrettenden Organspenden zu erhöhen.

    Um den Versand der Organspende-Ausweise an einen Dienstleister zu übergeben, fehlen leider die finanzielle Mittel. Wenn sich kein Sponsor findet, muss das Angebot schweren Herzens von der Internet-Seite gelöscht werden.

    Weitere Informationen gerne auch telefonisch in der Geschäftsstelle des Netzwerkes: 0234/ 9783 5430

  5. Organspende-Diskussion bei der CDU in Sprockhövel

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    Mehrheit für die Widerspruchslösung

    Ein hochkarätiges Podium diskutierte am Donnerstag, den 8. Februar, in der Sparkasse Sprockhövel zum Thema Organspende.

    Bürgermeisterin Sabine Noll, der ehemalige Gesundheitsminister Hermann Gröhe, Prof. Richard Viebahn als langjähriger Chefarzt des Transplantationszentrums in Bochum und Dana Häniche sowie Stefan Palmowski vom Netzwerk Organspende NRW e.V. waren der Einladung der CDU Sprockhövel gefolgt.

    Das Publikum war engagiert und interessiert und nach diesem Abend sprachen sie sich mehrheitlich für die Einführung der Widerspruchslösung aus.

     

    Fotos und Pressemitteilung: Klaus Befelein

     

    Pressemitteilung (PDF)
  6. Podiumsdiskussion zur Organspende gut besucht

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    Die Podiumsdiskussion zur Organspende im Rahmen der Aktionswoche #BonnEntscheidetSich fand am Dienstagabend, dem 30. Januar 2024, im einladenden Gemeindecafé an der Kreuzkirche statt. Die Diskussionsrunde setzte sich zusammen aus Prof. Dr. Martin Söhle und der Transplantationsbeauftragten Juliane Langer von der Uniklinik Bonn, Stefan Mispagel (Seelsorger der Klinik), Christian Brandtner (Geschäftsführender Arzt der DSO NRW) sowie Ulrike Montini, die nicht nur Lebertransplantierte ist, sondern auch eine aktive Rolle im Netzwerk Organspende NRW e.V. einnimmt.

  7. Projektwoche #BonnEntscheidetSich gestartet

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    In der Bonner Innenstadt informieren seit dem 29. Januar das Netzwerk Organspende NRW e.V. und die Universitätsklinik Bonn über das wichtige Thema Organspende. Es wurden nicht nur informative Gespräche geführt, sondern auch jede Menge Organspendeausweise an Interessierte verteilt, begleitet von der Beantwortung sämtlicher Fragen rund um dieses wichtige Thema.

    Der informative Anhänger, der als Teil dieser Aufklärungsaktion dient, wird noch bis zum kommenden Freitag (02.02.) auf dem Friedensplatz zu finden sein. Gleichzeitig lädt die Wanderausstellung in der Kreuzkirche dazu ein, sich intensiver mit den verschiedenen Facetten der Organspende auseinanderzusetzen. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur eine Gelegenheit zur Wissensvertiefung, sondern tragen auch dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende in der Gesellschaft zu stärken.

    Links im Bild: Dr. Johannes Weller von der Uniklinik Bonn

  8. Zahl der Organspender in NRW erneut gesunken

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    Netzwerk Organspende NRW e. V. begrüßt die Entscheidung des Bundesrates zur Widerspruchslösung

     

    Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen 166 Organspender/-innen (2022 = 169). Es konnten allerdings 503 Organe entnommen werden (2022 = 492).

    „Für NRW insgesamt ein ernüchterndes Ergebnis“, so Stefan Palmowski, Vorsitzender des Netzwerkes Organspende NRW. „Dies bedeutet für uns, dass wir unsere Anstrengungen zur Information der Bevölkerung verstärken müssen.“

    Nach Information der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) liegt die Zahl der Spender/-innen pro eine Million Einwohner/-innen in NRW nur bei 9,1 – noch unter dem Bundesdurchschnitt von 11,4. Die höchste Spender-Zahl gibt es in Hamburg mit 25,3 – die niedrigste in Schleswig-Holstein mit 8,8.

    Insgesamt warten in NRW rund 1.800 Menschen auf eine lebensrettende Transplantation – bundesweit rund 9.000. Dies hat den Bundesrat im Dezember 2023 dazu bewogen die Bundesregierung aufzufordern, einen Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchslösung vorzulegen.
    „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Bundesrates,“ so Stefan Palmowski, Vorsitzender des Netzwerkes Organspende NRW e. V. „die Einführung der Widerspruchslösung bedeutet für viele chronisch erkrankten Menschen, dass eine lebensrettende Transplantation in greifbarer Nähe wäre.“

    Die Widerspruchslösung gibt es in den meisten europäischen Ländern – z.B. Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Belgien, der Niederlande und Großbritannien. Es bedeutet, dass Organspende grundsätzlich zum Normalfall wird. Dies würde der Einstellung einem Großteil der Bevölkerung in Deutschland entsprechen – nach einer aktuellen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben 84% der Befragten eine positive Einstellung zur Organspende. Aktuell haben aber nur 44% einen Organspende-Ausweis.

    Das Netzwerke Organspende NRW e. V. vermittelt an Organisationen, Schulen und andere Interessierte Referentinnen und Referenten zum Thema Organspende und Transplantation, die qualifiziert und aus eigener Erfahrung über das Thema berichten können. Darüber hinaus kann eine Foto-Wanderausstellung zum Thema Organspende kostenfrei angefordert werden. Die Geschäftsstelle des Netzwerkes ist unter der Telefon-NR. 0234/ 97 83 54 30 erreichbar.

    Hintergrund-Informationen:

    Das Netzwerk Organspende NRW e. V. ist ein Zusammenschluss aller Selbsthilfeorganisationen in NRW, die sich für die Themen Organspende und Transplantation engagieren. (Lebertransplantierte Deutschland e. V., IG Niere NRW e. V., Selbsthilfe Organtransplantierte NRW, Bundesverband der Organtransplantierte e.V. (bdo), Nephrokids e. V. und Transplant-Kids e. V.)
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    Gefördert wird das Netzwerk durch die Ersatzkassen in NRW.