Tag Archive: Organspende

  1. Eishockey und Organspende? Paten für Organspende beim Sieg der Düsseldorfer EG dabei

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    Düsseldorfer EG macht sich für Organspende stark

    Beim 2:1 Heimsieg gegen die Fischtown Pinguins am 25. Januar 2023 erhielt das Netzwerk Organspende NRW e.V. und die Uniklinik Düsseldorf im Rahmen der Kampagne #DüsseldorfEntscheidetSich Raum, um für das Ausfüllen des Organspendeausweises zu werben

    Bereits beim Einlass kamen viele DEG Fans am Stand des Netzwerkes vorbei, um sich einen Organspendeausweis mitzunehmen und mit den Pat*innen für Organspende ins Gespräch zu kommen. Frieder Feldmann, Pressesprecher der DEG und Axel Pfannenmüller, Stadionsprecher und Moderator, besuchten den Stand. Herr Pfannenmüller nahm einen Einspieler für das 2. Power Break auf, warb dabei für das Thema Organspende und bat die Fans sich zu informieren und einen Organspendeausweis auf dem Weg nach Hause mitzunehmen. Abgerundet wurde die Aktion mit einem Interview in der 2. Drittelpause mit dem Paten Mario Rosa-Bian, selbst viele Jahre nierentransplantiert und seit den 60er Jahren DEG Fan. Er berichtete nicht nur über seine eigene Geschichte, sondern auch, dass der ehemalige Trainer der DEG, Jeff Tomlinson, ebenfalls erfolgreich nierentransplantiert ist. Nach einer spannenden Schlussphase des Spiels, das die DEG am Ende 2:1 für sich entscheiden konnte, kamen auch viele Fans dem Wunsch nach und nahmen einen Ausweis mit. Die Patinnen und Paten, sowie die fleißigen Helfer*innen der Uniklinik Düsseldorf hatten alle Hände voll zu tun und konnten erschöpft, aber sehr zufrieden die Heimfahrt antreten.

    Wir sind glücklich darüber,  im Rahmen der Aktion der Düsseldorfer Uniklinik “#DüsseldorfEntscheidetSich so viele Organspendeausweise verteilt zu haben. Die genaue Menge werden wir in den kommenden Tagen auswerten und sie wird in die Zahl, der in Düsseldorf verteilten Organspendeausweise, mit einfließen. Die Aktion geht übrigens noch bis Juni diesen Jahres – weitere Unterstützer sind herzlich willkommen.

     

     

    #DüsseldorfEntscheidetSich
  2. Das Team der Geschäftsstelle bekommt Verstärkung

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    Rita Seidel ist 58 Jahre alt und unterstützt seit Dezember das Netzwerk Organspende ehrenamtlich.

    Sie lebt in Essen und hat 42 Jahre bei der Postbank in Essen und Dortmund gearbeitet, bevor sie in den so genannten und wohlverdienten „engagierten Vorruhestand“ gegangen ist. In dem Zusammenhang muss sie entweder ein Bundesfreiwilligen Jahr absolvieren oder 1000 ehrenamtliche Einsatzstunden in einem gemeinnützigen Verein erbringen.

    „Bei meiner Suche nach einer sinnvollen gemeinnützigen Tätigkeit hat mich ein ehemaliger Kollege auf das Netzwerk Organspende NRW e.V. aufmerksam gemacht. Nach einem persönlichen Gespräch mit der Geschäftsführerin Frau Konstanze Birkner hat Sie mir angeboten, die Tätigkeit im Rahmen von 1.000 Einsatzstunden auszuüben“ freut sich Rita Seidel über ihre neue Tätigkeit beim Netzwerk.

    Wir heißen Rita Seidel herzlich Willkommen bei uns und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

  3. Organspendezahlen 2022 auf Tiefstand

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    Netzwerk Organspende NRW e.V. fordert die Widerspruchslösung

     

    Die DSO hat gestern über einen weiteren Rückgang der Organspendezahlen berichtet. In NRW gab es im letzten Jahr nur 169 Organspender. Im Jahr 2021 waren es noch 206. Insgesamt wurden in unserem Bundesland 492 Organe gespendet (2021 = 601) – auf eine lebensrettende Transplantation warten alleine in NRW rund 2.000 Menschen.
    „Dieser erneute Rückgang ist eine Katastrophe für die Wartepatient*innen und ihre Angehörigen“, so der Vorsitzende des Netzwerkes Organspende NRW e.V. Stefan Palmowski. „Wir unterstützen deshalb ausdrücklich die Idee von Gesundheitsminister Lauterbach, das Transplantationsgesetz zu ändern und die Widerspruchslösung einzuführen.“

    Nach Ermittlung der DSO war bei der Hälfte der möglichen Organspenden, die nicht realisiert werden konnten, eine fehlende Einwilligung der Grund. Dabei ist auffällig, dass diese Ablehnung in weniger als einem Viertel der Fälle auf einen bekannten schriftlichen oder mündlichen Willen der Verstorbenen basierte. Die Ablehnung einer Organspende erfolgte in 42% aufgrund des vermuteten Willens eines Verstorbenen. In 35% war den Angehörigen der Wunsch des Verstorbenen nicht bekannt.

    „Wir müssen realisieren, dass es trotz aller Informations-Veranstaltungen, gesellschaftlichen Diskussionen und regelmäßigen Anschreiben der gesetzlichen Krankenkassen an ihre Versicherten zu keiner Steigerung von Organspenden gekommen ist. Viele Menschen tragen keinen Organspende-Ausweis bei sich und hoffen darauf, dass die Regelung umgesetzt wird, die die Gesellschaft mehrheitlich für richtig hält.“ So Stefan Palmowski. Nach einer Untersuchung der BzGA sind 82% der Bevölkerung positiv zur Organspende eingestellt. Nur 39% haben einen Organspendeausweis.

    Das Netzwerk Organspende NRW e.V. ist ein Zusammenschluss aller Selbsthilfeorganisationen in NRW zum Thema Organspende und Transplantation. Sie fordern bereits seit Jahren die Einführung der Widerspruchslösung.

  4. Startschuss für die Schulungsreihe 2023

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    Unsere Schulungsreihe 2023 startet mit einem spannendem Thema ins neue Jahr

    Am 8. Februar 2023 startet die Schulungsreihe für unsere Patinnen und Paten für Organspende und die, die es gern noch werden möchten.

    Ein Thema, über das es sich immer wieder lohnt zu sprechen und verschiedene Perspektiven zu beleuchten ist der Hirntod oder auch irreversibler Hirnfunktionsausfall. Mit folgenden Inhalten werden wir uns von 18:00 Uhr – 20 Uhr beschäftigen:

    Inhalt und Referenten

    1. „Hirntoddiagnostik“-Indikation, Ablauf und Konsequenz                             
      • Dr. Rainer Kram, Klinik für Anästhesiologie, leitender Oberarzt der neurochirurgischen Intensivstation
    2. Geschichte der Hirntoddiagnostik und Organspende – ethische Betrachtung                     
      • Prof. Dr. Heiner Fangerau,  Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
    3. Was bedeutet DCD – Ablauf und Möglichkeiten in anderen Ländern                                          
      • Daniel Schrader, Organspendekoordinator und nicht-ärztlicher Transplantationsbeauftragter
    4. Hirntod und Organspende aus Sicht der monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam
      • Peter Stamm M.A., katholischer Klinikseelsorger

    Jedes Thema wird mit Diskussionsmöglichkeit etwa 30 Minuten beleuchtet. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Uniklinik Düsseldorf statt.

    Die Schulung wird via Zoom stattfinden, der Zugangslink wird nach Anmeldung einen Tag vorher versandt.

     

  5. Fotoausstellung zu Besuch in der Uniklinik Köln

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    Unsere kleine Foto-Wanderausstellung war wieder unterwegs. Dieses Mal stand sie in der Unikinik Köln.

    Die Ausstellung wurde von Paten für Organspende bis einschließlich Mittwoch begleitet und konnte bis Freitag besucht werden.

    Schon bereits am ersten Ausstellungstag konnten viele Organspendeausweise versteilt werden und es enstanden interessante Gespräche, in denen über verschiedene Vorurteile aufgeklärt werden konnte.

    Wir freuen uns, dass wir erneut die Möglichkeit hatten, eine Fotoausstellung in der Uniklinik Köln aufzustellen und bedanken uns herzlich bei Herrn Dr. Schedler für die Einladung.

    Auch bedanken wir uns bei den Studierenden der Aufklärung Organspende Köln für die Mitbetreuung der Ausstellung und die schöne gemeinsame Zeit.

  6. Vortrag in Freckenhorst

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    Am 4.10.22 war Claudia Krogul in der Katholischen Landvolkshochschule “Schorlemer Ast” in Freckenhorst, um einen Vortrag zum Thema Organspende – Lebenswichtig zu halten. Die LVHS bot in der Woche eine Gesundheitswoche / Bildungsurlaub an.  Frau Krogul war bereits zum 2. mal da und es hörten wiederetwa 20 Personen gespannt zu und es gab eien rege Diskussion.  Zudem war Paul Seck unser Bufdi vom Netzwerk Organspende NRW mit dabei. Es war eine gelungene Veranstaltung und die LVHS freut sich, Claudia Krogul nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

  7. Erneutes Wiedersehen im Leo Theater

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    >>Wie soll man reagieren, wenn einem der Partner eröffnet, dass er/sie eine Organspende braucht? Ist Phillip bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er käme als Spender infrage, doch mit der Entscheidung ist er überfordert und zögert zunächst. Umso mehr überrascht es Kathrin und alle übrigen Beteiligten, das ihr Freund Götz sofort anbietet, eine seiner Nieren zu spenden. Intelligent und amüsant zu gleich ist das Stück „Die Niere“ vom österreichischen Erfolgsautor und Kabarettisten Stefan Vögel.<<

     

    Vor rund einem Jahr fand die Premiere von „Die Niere“ unter Corona-Bedingungen statt. Damals durfte das Schwelmer Leo-Theater neben der Premiere leider nur noch zwei weitere Vorstellungen zeigen, dann musste das Theater schließen. Im Vorfeld der damaligen Aufführungen hatte unsere Patin Dana Häniche, die in Schwelm wohnt, die Gelegenheit genutzt und Kontakt zu Herrn Andreas Winkelsträter, dem Inhaber und Geschäftsführer vom Leo Theater, aufgenommen. Hier bekam sie sofort die Zusage für den Aufbau eines Infostandes vom Netzwerk Organspende NRW e.V.  Unter den damaligen Bedingungen nahm unsere Patin von persönlichen Kontakten vor Ort Abstand, da es eine zu ungewisse Zeit war.

    Umso erfreulicher war es, dass an dem vergangenen Wochenende drei erneute Aufführungen stattfanden. Zu diesen nutzte Dana Häniche die Möglichkeit diesmal persönlich vor Ort zu sein.  Zusätzlich gab es jeweils Unterstützung vom Ensemble, die nach den Vorstellungen auf den Infostand hinwiesen und die Wichtigkeit des Organspendeausweises hervorhoben.

    Rund um die Veranstaltungen kam es zu anregenden Gesprächen mit dem Theaterpublikum und es konnten Organspendeausweise und Informationen ausgegeben werden. Einige Gäste nutzen vor Ort direkt die Gelegenheit um Ihren Organspendeausweis, den sie in Papierform im Portemonnaie hatten, in einen neueren, in stabilerer Form umzuschreiben. Das meisten Rückfragen kamen auch an diesen Tagen, zu der Frage „Gibt es eine Altersbegrenzung bei der Organspende?“ oder gleichlautend, „Bin ich nicht schon zu alt für eine Spende?“ Hier konnte unsere Patin mit Informationen Weiterhelfen und Aufklären.

    Abschließend war es für die Gäste, das Leo Theater und unsere Patin eine großartige Kooperation und wir freuen uns auf drei weitere Vorstellungen im Januar 2023.

    Nochmals vielen Dank an das Team und besonders Herrn Andreas Winkelsträter für die offenen Türen und den herzlichen Empfang im Leo Theater. Wir kommen gern wieder.

  8. I.G. Niere: Austausch und Information bei Kaffee und Keksen

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    Am 20. Oktober 2022 findet in der Zeit von 16-18 Uhr das erste Patientencafé für Nierentransplantierte und Wartelistenpatienten im Margot von Bonin-Haus in Essen am Rande des Uniklinikgeländes statt.

    I.G. Niere NRW e. V. lädt Sie herzlich zum Austausch mit anderen Betroffenen bei einem frischgekochten Kaffee ein.

    Da die Teilnehmerplätze begrenzt sind, melden Sie sich bitte vorher bei Mario Rosa-Bian an.

     

    Anmeldung per E-Mail: m.rosa-bian@niere-nrw.de

     

    Adresse Margot von Bonin-Haus:

    Hohlweg 8, 45147 Essen

     

    Weitere Termine für das Patientencafé sind jeweils von 16-18 Uhr:

    Donnerstag, 20. Oktober 2022

    Donnerstag, 09. Februar 2023

    Donnerstag, 15. Juni 2023

    Donnerstag, 19. Oktober 2023

     

    weitere Informationen